Für die Salzburger Fliegenfischer sicherlich nicht ganz uninteressant: Von der Gewässerüberwachung zum Salzburger Fliegenatlas, ein Weg mit besonderem Ergebnis. Der Gewässerschutz untersucht seit Jahrzehnten Salzburgs Bäche und Flüsse auf Abwasser- und Nährstoffbelastungen und auf ihren ökologischen Zustand. Die Insekten des Gewässerbodens sind nicht nur wichtige Anzeiger für den Gewässerzustand, sie sind Filtrierer, Zerkleinerer und Räuber, in Jahrtausende langer Anpassung sortiert nach Wassertemperatur, Strömung und Substrat. Sie sind nicht zuletzt wesentlichster Teil der Fischnahrung. Das Angeln mit Schnur und Haken mit der Verwendung eines raffinierten Köders ist der Menschheit in die Wiege gelegt. Naturköder und kunstvollste Imitate der Natur sollen mit List und Geduld den kapitalen Schuppenträger und seine kleineren Freunde zum Angriff reizen. Als einzigartiges Nebenprodukt der Gewässeraufsichtsarbeit in Salzburg wurden die über 25 Jahre gesammelten Makrozoobenthosdaten von Salzburgs Fließgewässern nach einer intensiven Bearbeitung für das Sondermessprogramm Restwasser und Schwall 2010 auch nach den Kriterien des Fliegenfischens ausgewertet. Der Salzburger Fliegenatlas soll den Fliegenfischern gleichsam „Amtshilfe“ bieten und dem Fischer am Wasser die Entscheidung nach der richtigen Fliege erleichtern.”

Copyright: Land Salzburg

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Ob das “Nebenprodukt” den Preis von 15 Euronen wert ist, muss wohl jeder für sich selbst entscheiden. Und das beste daran: das kann er auch, da der Salzburger Fliegenatlas neben der Bestellmöglichkeit auch gratis zum Download steht. In meinem Fall habe ich mir einfach die für mich interessanten Gewässer ausgedruckt und gut.

Tight lines,

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