Mittel zum Trocknen und auch zum Halten dieses Zustandes einer Trockenfliege gibt es viele. Amadou, Nev-R-Sink und ja, natürlich auch nicht zu vergessen: das gute alte Taschentuch und unsere eigene Atemluft, die beschleunigt und komprimiert (manche nennen das auch pusten/blasen) doch auch ganz gute Trocknungseffekte erzielt ;-)

Und es gibt auch Pulver zum Trocknen. Klingt komisch, ist aber so. Diesen stand ich bislangallerdings eher kritisch gegenüber, wahrscheinlich auch, weil ich mi h zu Beginn meiner FliFi-“Karriere” schon mal daran versucht habe, und dabei stets eine Riesensauerei verursacht hab, bzw. mir danach immer ein bisschen wie Eliott aus “True Romance” vorkam (wer jetzt nicht weiß was ich meine, dem sei dieser Link empfohlen).

Nun denn. Seitdem sind einige Jahre ins Land gezogen und ich wollte meine ehemals negativen Erfahrungen mit dem weißen Pulver nochmal überprüfen. Genauer gesagt war es dieses mal das Traun River Powder, welches ich mir besorgt habe.

Die Anwendung der ganzen Geschichte ist – oh Wunder – eigentlich ganz einfach, mittels einer kleinen Einkerbung am oberen Ende der Dose ist auch der früher immer wieder aufgetretene Knick im Vorfach endlich Geschichte.

Das feinkörnige Pulver entzieht den – WICHTIG vorher von Fischschleim o.ä. säubern – Fliegen rasch die Feuchtigkeit. Einfach ein bisschen schütteln, rausnehmen, blasen/pusten und gut isses. Interessantes Benefit der ganzen Geschichte: Nach dem Pudern mit dem Powder bringt auch das Aufbringen des normalen Nev-R-Sink wieder etwas, das ja ansonsten auf nassen Fliegen auch nicht mehr wirklich gut hält. Soweit so gut, und wer jetzt (so wie ich vor einigen Jahren) die richtige Anwendung noch nicht so wirklich geschnallt hat, dem sei der oben angestellte einminüte Clip empfohlen ;-)

tight lines, gue

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