Diese wunderschöne Fliegenstrecke ist ca. 8 km lang und durchschnittlich 40 bis 60 m breit . Landschaftlich sehr attraktiv mitten im Naturpark Eisenwurzen gelegen, können Sie ihrer Passion ungestört von Straßen- und Zivilisationslärm in einem sehr abwechslungsreichen Flussabschnitt der Enns auf Äschen, Bach- und Regenbogenforellen und Huchen nachgehen.

Großteils wildgewachsene Fische liefern Ihnen aufregende Drills an der Fliegenrute. Sehr stolz sind wir auf den außergewöhnlich guten Äschenbestand; die Äsche ist mittlerweile wieder Leitfisch in diesem Abschnitt und kommt nicht nur sehr zahlreich, sondern auch in kapitalen Größen vor (die größten gelandeten Äschen maßen 60 cm – noch größere kann man z B. beim Laichgeschäft beobachten!) Auch die Bach- und Regenbogenforellen erreichen in der Enns kapitale Größen. Sichtungen von Fischen jenseits der 10 kg Marke sind verbürgt!

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Die vielen Rieselstrecken, ruhige Zonen, tiefen Gumpen, die Klamm und der kurze Stau am Revierende lassen keine Wünsche offen und bieten Anfängern und Könnern alle Möglichkeiten der Fliegenfischerei.

Der Huchen findet in diesem Revier reichlich Nahrung und kann bestens mit der Fliege befischt werden (der größte gefangene Huchen in den letzten Jahren wog 12 kg)!

as Revier liegt in der Steiermark zwischen Altenmarkt a. d. Enns und Großreifling am Gesäuseausgang.
Mit dem Auto erreichbar ist das Gewässer von Wien in ca. zwei Stunden oder von Linz in einer Stunde.

Die Strecke beginnt unterhalb des Kraftwerkes Großreifling. Das Becken und die Kammern unter der Kraftwerksmauer sind auch gleich die ersten Hot Spots des Revieres. Hier sind immer große Fische anzutreffen und zu fangen. Regenbogen- und Bachforellen hauptsächlich, aber auch Huchen sind immer möglich.
Die nächsten zweihundert Meter sind rasch fließend mit großen Steinblöcken am Grund und hier fühlt sich die Bachforelle am wohlsten. Für Nymphenfischer ein optimaler Abschnitt!

Es schliesst sich ein großer, langgezogener Gumpen an, der auch große Fische beherbergt. Da sind bei klarem Wasser eigentlich immer Fische am steigen und trocken zu fangen, aber auch Nymphen und Streamers sind eine gute Wahl. Hundert Meter weiter in der nächsten Rechtskurve beginnt der nächste Gumpen mit gutem Fischbestand. Ein weiterer echter Hot Spot ist die Tamischbachmündung. Einige Rekordfische aus unserer Strecke wurden an der Stelle gefangen (und released), z. B. zwei 60 cm Äschen und eine 69er Regenbogen!

Nach ca. 400m Fließstrecke, die mit Streamer am besten zu befischen ist, beginnt der große Klammgumpen. In dem wurde der größte Huchen der letzten Jahre mit 12 kg, aber auch etliche andere große Bach- und Regenbogenforellen gefangen. Die ca. 300 m lange Klamm ist herkömmlich nicht zu befischen (eventuell vom Boot oder Belly Boat) und somit ein natürliches Schongebiet.

Am Klammausgang liegt ein großer Gumpen (der “Einserpool”), der sich durch seinen Fischreichtums und der landschaftlichen Einmaligkeit auszeichnet.
Anschließend foilgt eine charakteristische Rieselstrecke, gut mit Äschen und Bachforellen bestückt; eine Top Stelle für den Trockenfliegenliebhaber.
Der Gumpen beim Schafkäsbauer ist wieder ein typischer Großfisch-Fangplatz. Einige gute Rainys und Farios sind hier schon gefangen worden. Meist treiben sich wegen der vielen jungen Äschen oberhalb auch ein, zwei Huchen hier herum.

Es folgt ein ca. 3 km langer, abwechslungsreicher Flußabschnitt. Fließtrecken, Gumpen, viele Kurven, Schotterbänke und tiefe Löcher wechseln sich ab und man kommt auch mit unterschiedlichen Techniken zum Erfolg. Der Streamer bringt im Frühjahr, Herbst und Winter Fische an den Haken, Nymphen das ganz Jahr und die Trockene verspricht im Sommer und Herbst Erfolge auf Äschen und Forellen.

Bei der sog. “Kehrl”, eine langgezogene Linkskurve um einen großen Felsen herum, beginnt eine 500 m lange Top – Äschen Stelle, prädistiniert zum Trockenfliegen- oder Nympenfischen. Beim Einlauf des Wolfsbaches linksufrig sind unterhalb einige tiefe Züge, die auch Huchen beherbergen. Große Forellen werden hier auch oft gefangen (oder verloren…).

Bei der großen, 500m langen Sandbank sind wieder einige guten Stellen, die ausgezeichnet zum Trochenfliegenfischen geeignet sind. Auch Nymphe und Streamer bzw. Huchenstreamer sollten hier gefischt werden.
Anschließend folgt ein 300m langer Stau bis zum Revierende beim Kaftwerkseinlauf, in dem auch immer wieder großre Fische, vor allem Regenbogenforellen, gefangen weden.

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Zum Schluß noch ein Hinweis für Bahnfahrer: Die Bahn bleibt mitten im Revier am Bahnhof Großreifling stehen! Rechts gehts gleich runter zu einer der besten Stellen des Revieres, zur Tamischbachmündung.

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