Quantum Radical Teamangler Patrick Haas machte sich im September auf nach Frankreich. Mit im Gepäck hatte er Testmuster der neuen Boiliesorte Rubby Dubby. Und die wusste sofort zu überzeugen. Wieder in der Heimat berichtet Patrick: “Gerade erst war ich zurückgekommen von einer anderen Frankreich-Tour und ließ Vergangenes Revue passieren und die gewonnenen Eindrücke auf mich wirken. Wie so oft breitete sich dann in mir eine gewisse Unruhe aus: Ein Zeichen, dass ich schon wieder losfahren könnte, um den Bartelträgern erneut nachzustellen. Ich grübelte somit vor mich hin, ‘wie kannst du es zeitlich einplanen, welche Taktik muss angewendet werden und an welches Gewässer soll es überhaupt gehen’. Der Aufwand sollte dieses mal nicht zu gewaltig sein, das hatte ich in diesem Jahr schon mehr als genug, trotzdem wollte ich Neues erleben. Grundsätzlich passen diese zwei Parameter nicht zusammen, doch ich hatte eine Intuition: Vor zwei Jahren schaute ich mir einen Stausee an, der sich jetzt als optimales Ziel anbot. Auch die Jahreszeit und die damit vermutete Wassertemperatur erschienen mir genau richtig. Kurz alles abgeklärt und keine 24 Stunden nach meiner letzten Tour steuerte ich mein Auto erneut über die Grenze Deutschlands.

 

Ruttenfutteral und Schirm, ein kleines Schlauchboot, Schlafsack, Bedchair, etwas Verpflegung und ein paar Kilo Testmuster vom Rubby Dubby Boilie belud ich auf mein Trolley und schob es an meinen Angelplatz. In kurzer Zeit war alles aufgebaut und ich machte mich an den für diesen Gewässertyp üblichen Auslegemarathon. Eine Rute legte ich, gegen alle Karpfenregeln zu dieser Jahreszeit, auf nur 60cm Wassertiefe aus und verteilte zehn Boilies um den Hakenköder. Das ist eigentlich eine Frühjahrstaktik, aber ich tat es dennoch jetzt, einfach weil mir mein Gefühl es so gesagt hat. Und neben guten Ködern ist Vertrauen in seine eigene Angelei einfach das wichtigste für eine erfolgreiche Fischwaid.

 

Nur wenige Stunden später befand ich mich in meinem Mission Craft Floh 180 und kämpfte mich durch eine regnerische Nacht gegen den doch zwischenzeitlich stark auflandigen Wind, um schnell über einen gehakten Fisch zu kommen und ihn sicher zu drillen. Ein paar Fluchten, dann gleitet ein großer Spiegelkarpfen in die Maschen des Keschernetzes. Einen genaueren Blick widmete ich ihm erst am Ufer, wurde ich doch weit abgetrieben. Einen Jubelschrei konnte ich mir aber nicht verkneifen. Ein genaues Wiegen zeigte 25,7 Kilogramm an, ein weiterer Jubelschrei hallte über den See, mein Gefühl, die Rute in die sehr flache Bucht mit wenigen, dafür aber hochattraktiven Boilies zu legen, stellte sich als richtige Entscheidung heraus.

Es ist für mich jetzt schon sicher, dass der erfolgreiche Weg mit unserer Quantum Radical Boilierange weiter gehen wird, Rubby Dubby und Yellow Zombie sind da, was soll 2013 überhaupt noch schiefgehen!

 

“Push it to the Limit”

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